Spektrum: Eiszeitliche Flötentöne
Ganz nahe bei der weltweite Beachtung auslösenden Venus aus der Hohlefels-Höhle, über die wir im letzten Heft berichtet haben, wurde auch eine fast vollständige, 21,8 cm lange Flöte aus dem Schwingenknochen eines Gänsegeiers gefunden. Es ist nicht die erste aus den Albhöhlen, aber mit einiger Sicherheit die älteste, stammt sie doch wie die Venus aus den untersten Aurignacien-Schichten (40 000–30 000 vor heute). Die insgesamt zwölf aufgefundenen Bruchstücke ließen sich zur bislang besterhaltensten Knochenflöte der Albhöhlen zusammensetzen. Bis auf das unterste Stück – man sieht gerade noch ansatzweise das fünfte Griffloch – ist das Instrument komplett. (...)
Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 5 / 2009.
Bildnachweis: © Universität Tübingen
Stuttgart: Theiss Verlag 2011, 224 S., 46 S/W-Abb., 24,95 Euro
AiD-Lexikon:
(lat. antecessor: Vorgänger): Die Datierung, die ihn zum frühesten bekannten menschlichen Bewohner...




