Zeitschrift / Aktuelles Heft

Heft 4/2015

Titelthema: Urnenfelderkultur

In der spätesten Bronzezeit (ca. 1300–800 v.Chr.) hat sich im südlichen Mitteleuropa die Urnenfelderkultur entwickelt. Ihr Name leitet sich von der damals dominierenden Grabform ab. Trotz regionaler Unterschiede, was Anlage und Ausstattung der Gräber anbelangt, lassen sich vom Pariser Becken bis ins Karpatenbecken und zur unteren Donau viele Ähnlichkeiten im Umgang mit den Toten erkennen. Ebenso war diese Epoche allgemein eine Phase zahlreicher Neuerungen und Veränderungen: Das Siedlungswesen hat sich gewandelt, überregionaler Handel entwickelt und soziale Differenzierung etabliert. Wir fassen die neuesten Erkenntnisse zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Spektrum: 300 000 Jahre alte Eierschalen

Neue Funde aus Schöningen

Forschung: 200 Jahre Preußen am Rhein

Die Anfänge der archäologischen Denkmalpflege im Rheinland

 

Interview: mit dem Experimentalarchäologen Harm Paulsen

»Da erschließt sich mir eine riesige Welt!«

Fenster Europa: Fehmarnbelt

Ein Blick in die Steinzeit

 

Reportage: Der Hohenberg bei Annweiler

Eliten, Kult, und Krieg am Ende der Bronzezeit

 

Reportage: Römische Handwerkerhäuser aus Lehm gebaut

Wiederentdeckung eines natürlichen Baustoffs

 

Reportage: LEA – Labor für ­Experimentelle Archäologie

Vulkanpark Osteifel: Experimentelle ­Archäologie und Technikgeschichte

 

Museum: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Die Erfindung der »Germanen«

 

Unterwegs: Keltendorf auf dem Dürrnberg

Natur und Kultur über und unter Tage

 

Buchrezension:
Der Nationalsozialismus und die Antike

Darmstadt: Verlag Philipp von Zabern 2014, ca. 432 S., 20 S/W-Abb., 49,95 Euro


AiD-Lexikon:
Doppelbestattung

Bestattung zweier Individuen in einem Grab, wobei die Beisetzung beider gleichzeitig erfolgt sein...