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Inventar

Von: Dr. Susanne Brather-Walter
Ein I. ist ein genaues und ausführliches Bestandsverzeichnis. In der Archäologie bezeichnet man damit eine Sammlung von Objekten. Einerseits kann es sich um jene Funde handeln, die aus einem geschlossenen Fundkontext (geschlossener Fund) stammen. So werden alle Grabbeigaben einer Bestattung auch als Grab-I. zusammengefasst.

Man kann in den meisten Fällen annehmen, dass sie sämtlich gleichzeitig in den Boden gelangten. Neben Grabfunden ließen sich auch Funde aus anderen Kontexten – Gruben, Schichten oder Pfostenlöchern – als I. bezeichnen. In diesen Fällen ist die Geschlossenheit der Funde nicht gegeben. Andererseits besitzen auch Sammlungen oder Magazine ein I. In ihnen erhalten alle Sammlungsobjekte eine I.-Nummer, anhand der sie zu identifizieren, aufzufinden, auszuleihen und zurückzugeben sind. Diese Kennzeichnung wird in der wissenschaftlichen Literatur ebenso zitiert wie sie in Ausstellungskatalogen angegeben wird.

Buchrezension:
Lebensadern des Imperiums

Straßen im Römischen Reich Stuttgart: Konrad Theiss Verlag 2010, 160 Seiten, 123 farb. Abb., 6...


AiD-Lexikon:
Subatlantikum (2000 v. Chr.–Gegenwart)

Dem Subboreal folgender Abschnitt des Holozäns, das von schwankenden Phasen geprägt ist.


TV-Tipp:
Die Botschaft der 12. Etruskerstadt

Reihe Terra X
Mittwoch, 8. September 2010
20:15 - 21:00 Uhr
ZDFneo

Habelt
map_2 Heft 3/2010 Heft 4/2010 Heft 5/2010
Buch-Tipp:
Tod auf der Schippe

oder was Archäologen sonst so finden