Spektrum: Neue Forschungen
Dem Rätsel der Himmelsscheibe weiter auf der Spur
Text: AiD
Nachdem im vergangenen Jahr mit Nebra der Fundort der spektakulären Himmelsscheibe eindeutig lokalisiert wurde, arbeitet man im Landesamt von Sachsen-Anhalt weiter an der Entschlüsselung dieses außergewöhnlichen Fundes. Schwerpunkt der momentanen Untersuchungen ist die Analyse der Materialien, aus denen die Scheibe hergestellt worden ist sowie des Herstellungsprozesses der Scheibe. Auf diese Weise hoffen die Wissenschaftler, das ursprüngliche Aussehen der Scheibe nachvollziehen zu können. Gelingt das, kann die astronomische Deutung und der kulturhistorische Hintergrund auf naturwissenschaftliche Argumente gestützt werden, was dann weiter gehende Überlegungen ermöglicht. Am Forschungszentrum Rossendorf führte man erfolgreich Analysen an den Goldauflagen der Himmelsscheibe durch. Nach Auswertung der Daten wird ein genauer Blick in den Tiegel des bronzezeitlichen Goldschmiedes möglich sein und über Beschaffenheit, Farbe und eventuell Herkunft des Goldes Auskunft geben. Um mehr über die Bronze herauszufinden, wurde ein kleines Blöckchen aus der Himmelscheibe mit einer speziellen Methode »herausgesägt«. Die Untersuchung der Schnittflächen des Blöckchens ermöglicht Auskunft über Zusammensetzung, Herkunft und Herstellungstechnik des Scheibenblechs. (...)
Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 3 / 2003.
Diese Ausgabe ist nicht mehr erhältlich
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AiD-Lexikon:
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