Einzelhefte
Titelthema: Rentierjäger – Von der Altsteinzeit bis heute

Aktuell lebt das Rentier unter rauen klimatischen Bedingungen in den Tundra- und Taigagebieten des hohen Nordens. Sein Herdenverhalten und die Vorhersehbarkeit der jahreszeitlichen Wanderungen machten es bereits in der Altsteinzeit zu einer leichten Beute. Traditionell verwendete die Wissenschaft den Begriff »L’Age du Renne«, das Zeitalter des Rentiers, um das Magdalénien mit seinen zahlreichen Rentierüberresten, den Artefakten aus Rentierknochen und -geweih sowie den zeitgenössischen Darstellungen des Rentiers in der Höhlen- und Kleinkunst zu beschreiben. Im Titelthema stellen wir Ihnen die neusten Ergebnisse zu den Rentierjägern verschiedener Zeiten und Regionen vor.
Titelthema: Rathäuser im Norden Deutschlands

Rathäuser mit ihren »Schauwänden« und Türmen kennt jeder aus mittelalterlichen Städten – (nicht nur) im Norden Deutschlands, zum Beispiel aus Bremen, Lübeck, Rostock, Stralsund, Lüneburg oder Brandenburg. Oder glaubt, sie zu kennen. Dass Rathäuser vor allem Kaufhäuser waren, dass Schießpulver und Korn gelagert, dass auch gefochten, getanzt und gebechert wurde, wissen wir aus Schriftquellen. Was aber Bauforschern und Archäologen bei der Sanierung vieler Rathäuser an unerwarteten Einblicken gelang – davon berichtet unser Titelthema.
Titelthema: Krieg im Neolithikum?

Seit wann gibt es Krieg? Die Skelettreste aus Herxheim, das Massaker von Talheim oder die brutal ermordeten Familien aus Eulau machen deutlich, dass zwischenmenschliche Konflikte bereits im Neolithikum auf gewaltsame Art »gelöst« wurden. Doch kann man tatsächlich schon von »Krieg« sprechen? Was ist überhaupt Krieg? Im Titelthema suchen wir nach Antworten und versuchen, der Geburtsstunde des Krieges auf die Spur zu kommen.
Titelthema: Kunst der Germanen und Wikinger

Seltsame Tiere und Mischwesen, geheimnisvolle Göttergestalten und Symbole, deren Sinn niemand mehr kennt: Das ist der Stoff, aus dem germanische Kunst gemacht ist. Im Titelthema berichten wir über die faszinierende und rätselhafte Bilderwelt, die auf Gebrauchsgegenständen des 1. Jt. überliefert und ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der germanischen Kultur ist.
Titelthema: Die Kelten: Kunst, Kultur und Kult

2012 ist nicht umsonst »Keltenjahr«: Wie kaum ein anderer Zweig der Archäologie hat die Keltenforschung in jüngster Zeit durch spektakuläre neue Funde und Erkenntnisse auf sich aufmerksam gemacht. Neue Ausgrabungen an der Heuneburg in Württemberg und am Mont Lassois in Burgund haben unser Bild der frühkeltischen Machtzentren revolutioniert. Aber auch zu den spätkeltischen Oppida und den Heiligtümern und Kultplätzen der mittelkeltischen Zeit, mit ihren aus heutiger Sicht teilweise bizarren Formen der Ahnen- und Götterverehrung, liegen völlig neue Ausgrabungsergebnisse vor. Im Titelthema vermitteln wir einen Überblick über den aktuellen Stand und die Highlights der Keltenforschung. Erstmals vorgestellt wird auch das Ende 2010 in einer Großblockbergung nahe der Heuneburg geborgene Grab einer frühkeltischen Adeligen.
Titelthema: Frühe Expansion der Menschheit

Große Entdeckerfahrten, Wanderungen ganzer Völkerscharen, hart umkämpfte Eroberungen? Die frühen Expansionen der Menschheit waren oft langsamere und unscheinbarere Prozesse, die das Leben jedoch nachhaltig veränderten. Weithin bekannt ist »Out of Africa I«, die erste Expansion früher Menschen aus Afrika heraus um spätestens 1,8 Millionen Jahre vor heute. Mit der Ausbreitung in neue Lebensräume erweiterten sich im Laufe der Menschheitsgeschichte zugleich die Verhaltensmöglichkeiten. Im Titelthema werden räumliche Expansionen wie die Wege des modernen Menschen nach Europa und die Besiedlung Australiens vorgestellt. Durch die Ausweitung des kulturellen Verhaltens ließen sich neue Lebensräume und neue Lebensformen erschließen.
– Die wichtigsten archäologischen Stätten der Welt
Stuttgart: Theiss Verlag 2013, 400...
AiD-Lexikon:
Bestattung zweier Individuen in einem Grab, wobei die Beisetzung beider gleichzeitig erfolgt sein...



