Heft 2/2011

Titelthema: Frühe Bauern im Norden

In Norddeutschland fand der Übergang zur agrarischen Produktionsweise mindestens 1200 Jahre später statt als im bandkeramisch geprägten Süden. Zwischen 4100 und 1700 v. Chr. entwickelten sich die Trichterbecher-Gesellschaften, die mit einfacher Landwirtschaft und oberirdischen Monumenten das Landschaftsgefüge veränderten. Einzelhöfe, Megalithgräber und gemeinsam errichtete Grabenwerke bestimmten die Raumordnung, Getreideanbau und Haustierhaltung erforderten einen anderen Lebensrhythmus. Kulturelle Veränderungen, neue Weltanschauungen und die Ausbildung eines individuellen Selbstverständnisses kennzeichnen die Einzelgrab-Gesellschaften der nordischen Schnurkeramik.

 

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Inhaltsverzeichnis

Spektrum: Prunkgrab

Eine Dame von der Heuneburg

Forschung: 6000 Jahre Siedlungsplatz

Ein Tell in Mitteldeutschland?

 

Fenster Europa: Zypern

Rettungsgrabung auf dem Königshügel

 

Reportage: Sonderausstellung des Südtiroler Archäologiemuseums

Ötzi20 – die weltberühmte Mumie feiert Geburtstag

 

Museum: Ruhr Museum Essen

Ruhrgebiet total

 

Denkmal: Baden-Württemberg

Das prunkvolle Limestor bei Dalkingen

 

Buchrezension:
Mithras

– Der Mysterienkult an Limes, Rhein und Donau

Darmstadt: Theiss Verlag 2013, 96...


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Doppelbestattung

Bestattung zweier Individuen in einem Grab, wobei die Beisetzung beider gleichzeitig erfolgt sein...

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