Einzelhefte

Titelthema: Raubgrabungen

Raubgräber verursachen nicht wiedergutzumachende Schäden am kulturellen Erbe. Es gehen dabei nicht nur Funde »verloren«, sondern durch unsachgemäßes Graben auch die Fundzusammenhänge und damit die wissenschaftliche Aussagekraft. Zunehmend wird archäologische Hehlerware übers Internet abgesetzt.

Titelthema: Handelszentren an der Ostsee vor 1000 Jahren

Während des 8. und 9. Jh. n. Chr. entstanden rund um die Ostsee auf überregionalen Handel und Handwerk spezialisierte Küstensiedlungen, die ein systematisch errichtetes Netzwerk bildeten. Neue Ausgrabungen gewähren einen spannenden Einblick in das Leben an den Handelsplätzen vor mehr als 1000 Jahren.

Titelthema: Geoarchäologie - Suche nach vergangener Umwelt

Geoarchäologen suchen nicht nach Befunden oder Fundstücken, sondern die von ihnen zusammengestellten "Sedimentarchive" können Hinweise geben, wo man mit Funden rechnen kann, aber auch darüber, wie unsere Landschaften vor Jahrtausenden ausgesehen haben. In der neuen AiD erfahren Sie mehr darüber.

Titelthema: 30 000 Jahre Pferd und Mensch: Jagdbeute - Nutztier - Kultobjekt

Eine über 30 000 Jahre alte, auf der Schwäbischen Alb gefundene Pferdefigur gehört zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit. Die Wertschätzung der »vierbeinigen Freunde« reicht also bis in die Altsteinzeit zurück. Durchaus unterschiedlich war die Nutzung: Anfänglich sicher als Fleischlieferant, später wurde es vor den Karren gespannt und mancher Reitersmann nahm seinen Gefährten sogar mit ins Grab. - Die AiD begibt sich auf eine interessante Reise weit zurück in die gemeinsame Geschichte von Mensch und Pferd.

Titelthema: Spuren des Rechts

Die Jahrhunderte haben oft die Spuren von Hochgerichten, Galgen, Rabensteinen oder Richtplätzen verwischt. Archäologen können aber vieles wieder sichtbar machen und nachvollziehen. Auch Anthropologen und Ortsnamensforscher tragen dazu bei, älteste Rechtsgeschichte auf durchaus spannende Weise wieder „lebendig“ werden zu lassen.

Titelthema: Braunkohlenarchäologie - Der sächsische Weg

»Braunkohlenarchäologie« bietet die Möglichkeit, ganze Dörfer, Siedlungsgebiete und sogar Landstriche zu untersuchen. Sie zu nutzen, sind die sächsischen Archäologen 1993 aufgebrochen. Neue Fundstellen spannen den Bogen vom Paläolithikum bis in die frühe Neuzeit. Ein wichtiges Ziel ist es, den Bewohnern der Region ein Stück Identität zurückgegeben.
Buchrezension:
Kunst und Archäologie der griechischen Welt

- Von den Anfängen bis zum Hellenismus

Darmstadt: Verlag Philipp von Zabern 2013,...


AiD-Lexikon:
Doppelbestattung

Bestattung zweier Individuen in einem Grab, wobei die Beisetzung beider gleichzeitig erfolgt sein...