Forschung: Neandertaler

Knochenarbeit am berühmtesten Urmenschen

Text: PD Dr. Ralf W. Schmitz, Tübingen, Flora Gröning M.A., Mettmann, und Prof. Dr. Thomas Litt, Bonn

Es geschah an einem Augusttag des Jahres 1856 im Neandertal. Zwei Arbeiter des Steinbruchbetriebes Beckershoff-Pieper waren gerade damit beschäftigt, Höhlen von Lehm zu säubern, als sie Knochen fanden und achtlos ins Tal hinunterwarfen. Nur dem Eingreifen ihres zufällig vorbeikommenden Chefs Wilhelm Beckershoff ist es zu verdanken, dass die Fundstücke nicht verloren gingen. Niemand würde sonst heute von »Neandertalern« sprechen, es gäbe kein Museum im Tal und man feierte in diesem Jahr auch kein Jubiläum. (...)

Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 4 / 2006.

Buchrezension:
Mumien, Tempel, Pharaonen

– Eine Geschichte des alten Ägypten

Stuttgart: Theiss Verlag 2012, 324 S., 19 Abb., 2...


AiD-Lexikon:
Ethnogenese

Abgeleitet von »gr. ethnos« (= Volk) und »genesis« (= Entstehung). Je nach Forschungsgegenstand von...

Habelt