Spektrum: »Prinsessan Hedvig Sophia«

Schwedisches Kriegsschiff in der Ostsee vor Bülk entdeckt

Text: Martin Segschneider

 

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Im Verlauf des Großen Nordischen Krieges kam es am 24. April 1715 vor Fehmarn zu einer Seeschlacht zwischen einem starken dänischen und einem schwedischen Schiffsverband. In der Nacht mussten die stark beschädigten schwedischen Schiffe der dänischen Übermacht weichen und versuchten, nach Westen zu entkommen. Die Flucht endete jedoch am Ufer vor Bülk. In dieser aussichtslosen Lage beschloss der schwedische Admiral Wachtmeister schließlich, die Schiffe auf Grund zu setzen, damit sie dem Feind nicht in die Hände fallen sollten. Den Dänen gelang es allerdings durch eine Kriegslist des Peter Wessel, die meisten schwedischen Schiffe vor ihrer endgültigen Zerstörung zu erobern. Nur das schwedische Flaggschiff, die Prinsessan Hedvig Sophia, war so schwer beschädigt, dass alle Hebungsversuche misslangen. Das Schiff wurde daher aufgegeben und abgewrackt, die Reste dem Meer überlassen. Allmählich geriet der Ort in Vergessenheit, viele Forscher versuchten in den letzten Jahrzehnten vergeblich, das Wrack zu lokalisieren (...)

Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 2 / 2010.

Bildnachweis: AMLA

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