Reportage: Von Herrschern und Bergwerken

Von Herrschern und Bergwerken

Text: Dr. Gabriele Körlin, Manfred Linden M.A. und PD Dr. Thomas Stöllner, Deutsches Bergbaumuseum Bochum

Eine der ältesten Hochkulturen der Welt stammt aus dem Gebiet des heutigen Iran. Dies ist sicherlich durch den großen Reichtum an Bodenschätzen und dem daraus resultierenden Bergbau zu begründen. Seit 2000 erforscht das Deutsche Bergbau-Museum (DBM) in Bochum die Geschichte dieses florierenden Wirtschaftszweiges. Ab Ende November werden in einer großen Sonderausstellung Objekte aus acht Jahrtausenden iranischer Geschichte sowie neue Grabungsergebnisse präsentiert. Kernstück sind zahlreiche Exponate aus iranischen Museen, wie dem National Museum in Teheran. Leihgaben etwa aus dem Louvre in Paris oder vom Königlichen Museum für Kunst und Geschichte in Brüssel vervollständigen das Programm. Unter den Exponaten ragt besonders der Goldbecher von Marlik aus dem 12. Jh. v. Chr. heraus sowie der Abguss des so genannten »Prinzen von Shami«, einer überlebensgroßen parthischen Bronzestatue. Aber auch die »Standarte« von Shahdad aus dem 3. Jt. v. Chr. ist ein einzigartiges Stück. Diese und viele weitere Objekte wurden außerhalb Irans noch nie gezeigt. Zeitlich wird in der Ausstellung ein Bogen von der ausgehenden Altsteinzeit bis zur Neuzeit gespannt. Dabei erhalten die Besucher einen Überblick über die Bedeutung der Rohstoffe, des Bergbaus und des Handwerks, aber auch zur Geschichte dieser Zeit und den vielen verschiedenen Kulturen aus 8000 Jahren. Zudem wird anhand aktueller Projekte in Iran ein Eindruck von der archäologischen Arbeit vermittelt. (...)

Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 6 / 2004.

Buchrezension:
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– Eine Geschichte des alten Ägypten

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