Spektrum
Vom Bild des Archäologen
Text: Dr. Cornelius Holtorf
Wie sieht man im »Volk« den Archäologen? Als stets mit Hacke und Schaufel agierenden Schatzgräber? Als in längst vergangenen Zeiten lebenden, verstaubten Wissenschaftler? Oder gar als relativ nutzlosen Stein- und Knochensammler? Dieser Frage will ein Marie-Curie-Stipendiat der Europäischen Union jetzt auf den Grund gehen. Er arbeitet derzeit am schwedischen Amt für Denkmalpflege in Stockholm und will klären, »inwiefern das populäre Bild der Archäologie der Beförderung des archäologischen Kulturerbes im Wege steht oder nicht?« Sein Projekt möchte er in zwei Phasen gestalten: eine zu Vergleichen und Analysen führende Materialsammlung zum populären Bild in den Ländern Deutschland, Schweden und Großbritannien; in der zweiten Phase sollen hieraus gewonnene Einsichten und Erkenntnisse am Maßstab von Zielen der archäologischen Denkmalpflege bewertet werden. - Man darf gespannt sein. Wer zur Materialsammlung oder generell zum Thema etwas beitragen kann und möchte, sollte mit dem Autor Kontakt aufnehmen. Damit auch ein wirklich »rundes Bild« zustande kommt, ist Dr. Cornelius Holtorf auf Anregungen und Informationen angewiesen. Adresse: Riksantikvarieämbetet, Kunstkapsadelningen, Box 5405, SE-11484 Stockholm, E-Mail: cornelius.holtorf@raa.se (...)
Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 2 / 2003.
Diese Ausgabe ist nicht mehr erhältlich
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