Titelthema: Welterbe Limes im Fokus

Unser Bild vom Neckarlimes: bald nur noch Geschichte?

Text: Stephan Bender

 

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Nach herkömmlicher Auffassung bildete der Neckar zwischen Odenwald- und Alblimes von etwa 110 – nach anderer Ansicht schon von etwa 90 an – bis um 160 n.Chr. ein Teilstück der Grenze des Römischen Reiches. Gemeint ist damit noch immer der gesamte 107 km lange Flussabschnitt von Bad Wimpfen bis Köngen, der traditionell als Neckarlimes bezeichnet wird. Dafür gibt es tatsächlich gute Gründe: Denn bereits Ende des 19. Jh. wurden am westlichen Flussufer in Bad Wimpfen, Heilbronn-Böckingen, Walheim, Benningen, Stuttgart-Bad Cannstatt und Köngen sechs Kastelle festgestellt, in denen 500 Mann starke Einheiten stationiert waren. Kleinkastelle oder gar Wachttürme wurden hier dagegen nie gefunden (...)

Den ausführlichen Originalbeitrag finden Sie in Heft 3 / 2011.

Bildnachweis: LGL Baden-Württemberg, LAD, R. Hesse und M. Vöhringer

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