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Niveau

Von: Dipl.-Ing. Thomas Schenk
Bei der Höhenmessung mit einem Nivelliergerät werden Niveauunterschiede in der Regel auf eine Ebene bezogen. Man spricht dann von der Anbindung an ein amtliches Höhensystem.

Als Bezugsebene dient in den Altbundesländern das mittlere Meeresniveau in Höhe des Amsterdamer Pegels (NN = Normal-Null), in den neuen Bundesländern der Kronstädter Pegel (HN = Höhen-Null). Seit 1992 gilt ein gesamtdeutsches System, das Deutsche Haupthöhennetz (NHN = Normalhöhennull). Vor Beginn einer Ausgrabung wird man sich einen oder mehrere Höhenpunkte am Arbeitsort fest installieren und deren Höhen durch ein Schleifen- oder Streckennivellement, ausgehend von nahe gelegenen Höhenpunkten der amtlichen Vermessung, bestimmen. Ist dabei noch eine hohe Präzision anzustreben, genügt später beim Nivellieren in der Grabungsfläche eine Genauigkeit im Zentimeterbereich.

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Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.