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Planum

Von: Dipl.-Ing. Thomas Schenk
Aus dem Lateinischen für Ebene/eingeebnete Fläche. Die Ausgrabungsfläche wird vom Oberboden oder von auflagernden Schutt- oder Störschichten befreit und ein P. angelegt.

Es kann ein künstliches Niveau sein oder der Hangneigung bzw. der archäologischen Schicht folgen. Im P. werden die archäologischen Befunde beim Putzen der Fläche sichtbar. Sie müssen anschließend fotografiert, in Aufsicht gezeichnet und nivelliert werden. Die zeichnerische Dokumentation des P. bildet die Grundlage für die Erstellung von Grabungs- und Detailplänen. Bei Bedarf können aus dem P. Bodenproben entnommen werden, zum Beispiel für Phosphatanalysen.

 

Buchrezension:
Medicus

– Medicus – Die Macht des Wissens
Darmstadt: wbg THEISS 2019, 256 S., 240 Abb., 30 Euro


AiD-Lexikon:
Zahnformel

Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.

Buch-Tipp:
Pest!

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