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Rixheim, Typ

Von: Kathrin Vogelsang
Benannt nach dem Fundort Rixheim im Elsass (Frankreich). Das Schwert vom Typ R. gehört zur Obergruppe der Griffplattenschwerter.

Es taucht gegen Ende der Hügelgräberzeit/Beginn der Urnenfelderzeit (Mittel-/ Spätbronzezeit) auf, d.h. ab ca. 1350 v.Chr. Die Klinge ist schmal schilfblattförmig. Ein Mittelwulst auf der Schneide verläuft vom oberen Rand der Griffplatte bis zur Spitze. Eingravierte Rillen beschreiben von beiden Klingenschneiden aus einen flachen bis kräftigen Bogen, ehe sie sich dem Mittelwulst annähern und parallel zu ihm bis zur Klingenspitze verlaufen. Die Griffplatte ist lang und schmal, sie läuft nach oben hin relativ spitz aus. In der Griffplatte befinden sich stets drei Nietlöcher: zwei im unteren, breiteren, die dritte im oberen, spitzen Teil.

Buchrezension:
Auferstehung der Antike

Archäologische Stätten digital rekonstruiert

Darmstadt: wbg Philipp von Zabern 2019, 132...


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Zahnformel

Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.