AiD-Lexikon

Gemme

(lat. gemma: Knospe, Edelstein): In römischer Zeit wurden bearbeitete Edel- oder Halbedelsteine mit eingetiefter oder erhabener Verzierung als G. bezeichnet.

Geofakt

Durch geologische Prozesse gebrochenes Gesteinsstück; Gegenteil von Artefakt (Bezeichnung für alle vom Menschen hergestellten bzw. verwendeten Gegenstände).

Geomagnetische Datierung

Bei einer Erhitzung über 500°C und anschließender Abkühlung nehmen magnetisierbare Substanzen die Richtung des sie umgebenden Magnetfeldes an und bewahren sie. Dieses als thermoremanenter Magnetismus bezeichnete Phänomen kann man sich bei der Datierung von Gesteinen oder Artefakten aus gebranntem Lehm zu Nutze machen.

Glaskrustenzählung

Bei gut erhaltenen Gläsern anwendbare Datierungsmethode.

Grape

Als G. bezeichnet man eine etwa ab dem 12. Jh. verbreitete spezielle Form von Kochtopf, die aus verschiedenen Materialien hergestellt wurde. Der Gefäßkörper besitzt eine leicht gestauchte kugelige Grundform, einen ausgebogenen Rand und Ansätze für einen eingehängten Henkel.

Groma

Römisches Vermessungsinstrument zur Absteckung von Geraden und rechten Winkeln. Auf einem senkrechten Stab wurde horizontal ein drehbares Kreuz angebracht, an dessen vier Enden je ein Lot herabhing.
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Danewerk

Riesige frühmittelalterliche Wallanlage im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark.