AiD-Lexikon

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Paläodemographie

Abgeleitet von altgr. palaios (= alt), demos (= Land, Volk) und graphein (= schreiben, einritzen), wörtlich: »«Beschreibung alter Völker«. Teilbereich der Palä(o)anthropologie und Prähistorischen Anthropologie.

Paläopathologie

Abgeleitet von altgr. palaios (= alt), pathos (= Schicksal, Leiden) und logos (= Lehre, wissenschaftliche Untersuchung), wörtlich: „Lehre von den alten Krankheiten“.

Paläotraumatologie

Abgeleitet von altgr. palaios (= alt), trauma(tos) (=Verletzung, Wunde) und logos (= Lehre, wissenschaftliche Untersuchung), wörtlich: »Lehre von den alten Verletzungen«. Teilbereich der Paläoanthropologie und Prähistorischen Anthropologie.

Patrocinium

Der Begriff P. leitet sich ursprünglich aus römischen Rechtsvorstellungen ab. Der Patron, lat. Patronus, war ein Schutzherr, dem man sich unterstellte, um als Klient Schutz und Beistand zu empfangen und im Gegenzug Unterstützung zu geben.

Petroglyphe

Felsbild; prähistorische, in Stein gearbeitete bildliche Darstellung. Eigentlich umfasst der Begriff nur in Stein gravierte, geschabte oder gepickte Darstellungen; oft wird er aber auch für Felsmalereien verwendet.

Pfalz

(von lat. palatium »Palast«, abgeleitet von Mons Palatinus, dem palatinischen Hügel in Rom, auf dem seit Augustus die Kaiser residierten), ein mittelalterlicher deutscher Kaiser- oder Königshof, der die wandernde Hofhaltung des Monarchen aufzunehmen hat, so lange es noch keine festen Residenzen gibt.

Pfostenloch

Als »Entdecker« des P. gilt C. Schuchhardt bei Grabungen im römischen Kastell von Haltern (Westfalen). Mit P. wird die Grubeneinfüllung bezeichnet, die sich nach Einsetzen eines Pfostens (Pfahls) dunkel im umgebenden Sediment abzeichnet.
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Zahnformel

Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.