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09.01.2020

Glasmachertradition in Bad Driburg

von AiD
Aktuell graben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Brakeler Straße/Hufelandstraße in Bad Driburg. Dort untersuchen sie die Überreste einer industriellen Glashütte, deren Ursprung bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht.?

Während oberflächlich keine Spuren mehr zu sehen sind, haben sich untertägig trotz gravierender Umbaumaßnahmen im 20. Jahrhundert noch zahlreiche Reste erhalten. Dazu zählen Fundamente, Fußböden, Tor- und Türaussparungen sowie Entwässerungskanäle. Das Besondere ist, dass sich hier die über 100-jährige Glasproduktion des Ortes nachvollziehen lässt – eine Gelegenheit, die sich nur selten bietet. Demnächst wird an der Stelle der aktuellen Grabungsfläche jedoch ein Parkplatz entstehen. Die sich weiter östlich hiervon befindenden Überreste sind davon allerdings nicht betroffen.

Buchrezension:
Metropolen der Antike

Darmstadt: wbg Philipp von Zabern 2019, 240 S., 48 Euro


AiD-Lexikon:
Zahnformel

Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.