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Buchrezension

Archäologischer Kalender 2020

Frank Hildebrandt

Darmstadt: wbg Philipp von Zabern 2019, 24 S., 20 Euro

Pünktlich zum bald nahenden Jahresende erscheint wie immer Zaberns Archäologischer Kalender. Im Jahr 2020 stellt er mit 24 Kalenderblättern die außergewöhnlich umfangreiche Antikensammlung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg vor. Die präsentierten Bestandteile der Sammlung reichen von einer Schminkpalette in Fischform aus der zweiten Hälfte des 4. Jt. v.?Chr., die der ägyptischen Naqada-Kultur zugeordnet wird, über eine sitzende Sphinx aus dem Etrurien des 6. Jh. v.?Chr. bis zu einer sassanidischen Schale aus dem 4. Jh. n.?Chr. Wie man sieht, deckt die Sammlung des Museums und damit auch der Archäologische Kalender nicht nur eine große Zeitspanne von rund 4000 Jahren ab, sondern auch eine Vielzahl verschiedener Materialien wie Stein, Keramik, Glas oder gar Stoff, wie im Fall eines Textilbesatzes aus dem koptischen Ägypten. Wie gewohnt werden die auf den Kalenderblättern präsentierten Gegenstände jeweils auf der Rückseite näher betrachtet. Der Leiter der Antikensammlung Frank Hildebrandt führt dort zunächst in den Kontext der Stücke ein, so z.??B. in die Bedeutung Korinths und seiner Keramik im 7. Jh. v.??Chr. Darauf aufbauend beschreibt er das Stück detailliert, stellt seine Besonderheiten dar und verweist auf weiterführende Literatur zum jeweiligen Objekt. Mit seinem zweimal pro Monat wechselnden Kalenderblatt bietet Zaberns Archäologischer Kalender 2020 einerseits genug Zeit, die einzelnen Objekte des Hamburger Museums zu betrachten, sorgt aber andererseits auch immer wieder für Abwechslung beim täglichen Blick auf den Kalender.

Sören Genz


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