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Buchrezension

BodenSchätze – Archäologie in Köln

Marcus Trier, Friederike Naumann-Steckner (Hrsg.)

Köln: J.P. Bachem Verlag 2018, 143 S., zahlr. farb. Abb., 18,95 Euro

Die Stadt Köln hat eine lange Geschichte und weist ein dementsprechend reiches archäologisches Erbe auf. Das Römisch-Germanische Museum, zuständig für die Erforschung, Bewahrung und Präsentation eben jenes Erbes, zeigt aktuell in einer Sonderausstellung Neufunde aus der Stadt, aber auch Altfunde aus den Depots des Hauses. Begleitend zur Ausstellung ist der vorliegende Band erschienen. Der Begleitband befasst sich (ebenso wie die Ausstellung) mit der Geschichte und Archäologie Kölns von der jungsteinzeitlichen Siedlung Köln-Lindenthal bis zur spätmittelalterlichen Stadt, wobei der Großteil der Beiträge sich mit der römischen Epoche befasst.

Eingangs finden sich in dem Buch darüber hinaus drei Beiträge, die sich mit dem Römisch-Germanischen Museum selbst bzw. der Geschichte der Kölner Stadtarchäologie auseinandersetzen. Insgesamt umfasst der Band 18 Aufsätze, welche allesamt von Mitarbeitern des RGM und somit hervorragenden Kennern der jeweiligen Thematik verfasst wurden, was sich sowohl im Inhalt als auch in der Lesbarkeit des Buches widerspiegelt. Der Text wird durch zahlreiche gut ausgewählte, meist farbige und oft großformatige Abbildungen ergänzt. Den Herausgebern und Autoren ist hier ein unterhaltsames und informatives Werk gelungen, welches nicht nur für Besucher der Ausstellung lesenswert ist, sondern darüber hinaus eine sehr empfehlenswerte Lektüre für jeden ist, der sich für die Geschichte und Archäologie der Stadt Köln interessiert.?

Martin Dietrich


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