Heft 1/2017

Titelthema: Die Heuneburg – Herodots Pyrene?

Als die ältesten Städte Mitteleuropas gelten die spätkeltischen Oppida des 1. Jh. v.Chr. Doch intensive Forschungen lehren uns eines Besseren: In Süddeutschland und den angrenzenden Gebieten gab es schon im 6. und 5. Jh. v.Chr. vorübergehend städtisches Leben. Am besten erforscht ist die Heuneburg an der Oberen Donau. Die Burg bildet den Kern eines urbanen Zentrums, das wohl mit dem von Herodot erwähnten Pyrene gleichzusetzen ist. In den letzten Jahren haben sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Die Wissenschaftler stießen auf Fürstengräber, Kultplätze, Befestigungen, Straßen und Dörfer, die einen völlig neuen Blick auf die Heuneburg und die Welt der frühen Kelten erlauben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Forschung: Mittler für Kupfer und Zinn – Aunjetitzer Kultur

Der Bornhöck – größter bekannter Grabhügel der Frühbronzezeit in Mitteleuropa

International: Felskunst in Australien

Zeiten – Träume – Realitäten

Fenster Europa: Grönland

Als die Nordmänner verschwanden

Fenster Europa: Faszination urzeitliche Kunst

Mythos Frau – altsteinzeitliche Plastiken aus Russland

Reportage: Vorläufer der Naturwissenschaft

Alchemie – Mehr als der Traum vom »Goldmachen«

Museum: Rijksmuseum van Oudheden

Ägyptische Schätze in Leiden

Denkmal: Himmelswege ins Neolithikum

Das »Sonnenobservatorium« von Goseck

Buchrezension:
Die Zisterzienser – Das Europa der Klöster

Darmstadt: Theiss-Verlag 2017, 368 S., mit 380 farb. Abb., 24,95 Euro


AiD-Lexikon:
Danewerk

Riesige frühmittelalterliche Wallanlage im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark.