Heft 6/2017

Titelthema: Burgen der Lausitzer Kultur

Den Begriff »Lausitzer Kultur« prägte 1880 der berühmte Mediziner Rudolf Virchow. Zwischen 1300 und 500 v.Chr. entstanden von der Elbe und Saale bis zur Weichsel, von der Slowakei bis zur Ostsee zahlreiche gleichförmige Friedhöfe mit teils über 1000 Brandgräbern, die oft ganze Geschirrsätze, doch wenig Metall enthielten. Ganz anders die vielen Burgen dieser Zeit: Bei Ausgrabungen zeigt sich ein lebendiges Bild religiöser, wirtschaftlicher und politischer Zentren mit weit reichenden Verbindungen. Die Burgen kontrollierten die Handelswege, in ihrem Schutz gedieh das Metallhandwerk, von dem umfangreiche Horte mit Bronzen zeugen.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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Inhaltsverzeichnis

Spektrum: Bronzezeitliche Lunch-Box

Vesperstunde am Pass

Forschung: Erste Bauern in Südbayern

Die Kehrseite der Medaille

 

Fenster Europa: Landschaftsarchäologie im Alpenvorland

Pfahlbauten und mehr

 

Reportage: Rettung für die Radiokarbonmethode

Die Uhr tickt

 

Reportage: Denkmalpflege im Zeichen des geflügelten Pferdes

PEGASUS-Programm in Sachsen: Schulen adoptieren Denkmale

 

Museum: Lieblingsprojekt Kaiser Wilhelms II.

Römer hautnah auf der Saalburg

 

Denkmal: Zeugen aus der Frühzeit Berlins

Franziskaner-Klosterkirche und Graues Kloster

 

Buchrezension:
Als der Mensch die Kunst erfand

– Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb

Darmstadt: Theiss Verlag 2017, 192 S., 110 farb....


AiD-Lexikon:
Danewerk

Riesige frühmittelalterliche Wallanlage im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark.