Zeitschrift / Vorschau

Vorschau

Heft 2/2020
Erstverkaufstag 13. März 2020

Bild zum Vergrößern anklicken

Artefakte im Experimen

 

Experimente sind zu einem wichtigen Baustein der Archäologie geworden. Unter nachvollziehbaren Bedingungen werden die Thesen der Forscher mit naturwissenschaftlichen Methoden auf ihre Plausibilität geprüft und im Zweifelsfall widerlegt. Die so erzielten Ergebnisse bringen unser Wissen über das menschliche Verhalten und die Evolution entscheidend voran. Im Thema beleuchtet ein internationales Team exemplarisch die Welt der Analysen, Robotertechnik und Experimente.

© MONREPOS/RGZM/Ivan Calandra

   

Bild zum Vergrößern anklicken

 

Forschung: Dokumentation aus der Luft

Drohnen sind mittlerweile ein unentbehrliches Werkzeug für Dokumentation und Vermessung. Über fast jede größere Ausgrabung zieht in regelmäßigen Abständen eine »fliegende Kamera« ihre Bahnen. Für die ungeheuren Mengen an Daten, die dabei erfasst werden, sind ausgefeilte digitale Verfahren unerlässlich. Für die Ausgrabungstechnik bedeutet das eine Revolution.

© Th. Zühmer, GDKE/RLMT



   

Bild zum Vergrößern anklicken

 

Weltweit: Feuchtbodenarchäologie im Ural

In Mooren und Seen östlich des Urals bleiben organische Funde hervorragend erhalten. Eine Besonderheit sind Holzskulpturen, deren älteste Vertreter über 9000 Jahre alt sind. Aktuell werden im Gorbunovo-Torfmoor rätselhafte Holzbauten untersucht – vermutlich Reste eines rituellen Zentrums.

© Sabine Reinhold



   

Bild zum Vergrößern anklicken

 

Europa: Militaria bei Wikingerfrauen

 Wikinger in den Medien verkörpern stereotype Geschlechterrollen: Hägar der Schreckliche geht auf Beutezug, während Helga das Haus hütet und kocht. Doch wie lebten die Frauen der Wikingerzeit tatsächlich? Neue Forschungen zeigen: Sie standen der männlichen Welt des Krieges keinesfalls so fern, wie man denken würde.

© Mus. Ribe, L. Gardeła

 

 

Buchrezension:
Metropolen der Antike

Darmstadt: wbg Philipp von Zabern 2019, 240 S., 48 Euro


AiD-Lexikon:
Zahnformel

Auch Gebissformel oder Zahnschema genannt.